Die Arbeitsjacke ist der große Überlebende der Workwear: eine gerade geschnittene Jacke mit Knopfleiste und großzügigen aufgesetzten Taschen, entworfen im Frankreich des neunzehnten Jahrhunderts für Arbeiter, Eisenbahner und Bauern, die eine robuste Schicht brauchten, die Werkzeug tragen und einiges aushalten konnte. Eineinhalb Jahrhunderte später ist die Form unverändert und der Reiz derselbe: Bewegungsfreiheit, Taschen, die etwas fassen, und eine Schlichtheit, die zu allem passt. Dieser Guide erklärt, woher die Arbeitsjacke kommt, worauf es bei einer guten ankommt, und wie Gloverall die beiden im Sortiment baut.
Von der französischen Workwear in die britische Garderobe
Das Original war der französische "bleu de travail": eine Jacke aus strapazierfähigem Baumwolldrillich oder Moleskin, gefärbt in dem tiefen Blau, das der französischen Arbeitskleidung ihren Namen gab. Sie hatte kein Futter, keine Wattierung und keine Allüren; die Passform war weit, weil sie über anderer Kleidung getragen wurde, und die drei oder vier aufgesetzten Taschen waren für den Arbeitstag bemessen. Ihr Weg in die Alltagsgarderobe folgte demselben Pfad wie bei Cabanjacke und Parka: Fotografen, Künstler und Gärtner übernahmen sie zuerst, und die Ehrlichkeit der Jacke erledigte den Rest. Heute sitzt sie in derselben Ecke der Garderobe wie ein unstrukturierter Blazer, schicker als eine Freizeitjacke, unkomplizierter als Tailoring.
Worauf es bei einer Arbeitsjacke ankommt
Das Tuch. Die Jacke ist der Stoff: Es gibt kein Futter und keine Struktur, hinter denen man sich verstecken könnte. Dichte Baumwolle ist der klassische Weg und wird mit dem Alter weicher; ein Wolltuch verschiebt die Jacke in kühleres Wetter und ein schickeres Register.
Die Taschen. Aufgesetzte Taschen, aufgenäht statt eingelassen, sind das Markenzeichen. Sie sollten groß genug sein, um nützlich zu sein; eine Arbeitsjacke mit Alibi-Taschen ist ein verkappter Blazer.
Die Passform. Geschnitten zum Schichten: Ein Pullover sollte ohne Spannung darunter passen, und der Saum sollte auf der Hüfte sitzen. Manche tragen sie schmal, fast als Blazer; andere nehmen eine Größe mehr und behandeln sie als Overshirt. Beides ist legitim, die Jacke ist älter als die Idee einer definierten Passform.
Die Gloverall-Arbeitsjacken
Herren Walter Arbeitsjacke
Die Herren Walter Arbeitsjacke übersetzt die Workwear-Silhouette in Wolle: ein Tuch aus 80 Prozent Wolle mit stattlichen 850 Gramm pro laufendem Meter, traditionell ungefüttert, mit schlichter Außenseite und einem tonalen Karo auf der Rückseite, das an Kragen und Manschetten aufblitzt. Das Gewicht gibt ihr echte Wärme für eine unwattierte Jacke, und die Wolle rückt sie ans schickere Ende des Spektrums: Sie sitzt über einem Rollkragen anstelle eines Blazers, ohne auszusehen, als wollte sie einer sein.
Damen Kennedy Arbeitsjacke
Die Damen Kennedy Arbeitsjacke bleibt näher am Original: 100 Prozent Baumwolle, ungefüttert, geschnitten in der lässigen, geraden Form, mit der der Stil geboren wurde. Sie ist das Arbeitstier für drei Jahreszeiten, im Frühling über einem Streifenshirt, im Herbst über feinem Strick, und sie gewinnt mit dem Tragen an Charakter, wie es nur schlichte Baumwolle tut.
Wie man sie trägt
Der Trick der Arbeitsjacke ist, dass sie einfache Kleidung überlegt aussehen lässt. Über einem weißen Shirt oder Bretonstreifen mit Jeans ist sie der Klassiker. Über einem Rollkragen mit taillierten Hosen vertritt sie den Blazer. Die eine Regel, die es zu behalten lohnt: Lassen Sie die Jacke das Workwear-Stück im Outfit sein, und halten Sie den Rest clean.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Arbeitsjacke und einem Blazer?
Die Konstruktion. Ein Blazer ist geschneidert, mit Formgebung, Futter und strukturierten Schultern; eine Arbeitsjacke ist ein flaches, ungefüttertes, gerade geschnittenes Arbeitskleidungsstück mit aufgesetzten Taschen. Die Arbeitsjacke ist die unkompliziertere von beiden im lässigen Einsatz und die nachsichtigere beim Darunterschichten.
Sind Arbeitsjacken warm genug für den Winter?
Eine Arbeitsjacke aus Baumwolle ist eine Schicht für Frühling und Herbst. Eine aus Wolle, wie die Walter mit 850 Gramm pro laufendem Meter, reicht über richtigem Strick weit in den Winter hinein, auch wenn sie an den kältesten Tagen unter einen Mantel gehört statt an seine Stelle.
Sollte eine Arbeitsjacke oversized sein?
Geräumig, nicht oversized. Der Stil wurde entworfen, um über anderer Kleidung getragen zu werden, also nehmen Sie die Passform, bei der ein Pullover darunter sitzt, ohne zu spannen. Für den Overshirt-Look genügt meist eine Größe mehr.